Heisinger wottelfest


Das Wottelfest 2016 findet statt!!!

Informationen

 
 
 
Die Tradition des Heisinger “Wottelfestes” reicht zurück bis ins Jahr 1493 als die hiesige Kapelle eingeweiht wurde und die Dorfgemeinde das Kirchweih- und Patronatsfest feierte.


Das Wottelfest heute... (Wottel = Möhre / Wurzel)


Parallel zur Wottelkirmes findet seit über 30 Jahren das Stadtteilfest statt, das von der Bürgerschaft Heisingen in Anlehnung an die Wottelkirmes - “Heisinger Wottelfest” getauft wurde (ein Stadtteilfest hat ja jeder).  Mittlerweile gibt es weit mehr Kulinarisches zu entdecken als “Wotteln durcheinander”. Die Kirmes ist zwar - aus Platzgründen - immer noch sehr klein, aber das Wottelfest wächst von Jahr zu Jahr. Ca. 90 Standbetreiber sorgen für ein buntes Bild auf der Bahnhof- und Heisinger Straße. Auf 2 Bühnen sorgt ein abwechslungsreiches Musik- und Showprogramm für die Unterhaltung der Besucher. Heisinger Geschäfts- und Privatleute, Gastwirte und viele Vereine beteiligen sich am Wottelfest, was dieses Fest  gemütlich und einzigartig macht. Schon deshalb zieht es in jedem Jahr viele tausend Besucher aus Nah und Fern nach Heisingen.


Die Bürgerschaft Heisingen e.V. beteiligt sich mit einem Fadenziehspiel (Wer zieht die dickste Wottel?) am Fest, bei dem Kinder, Opa und Mama konkurrieren, wer die meisten Punkte zieht - ein Riesenspass für die ganze Familie!


Im Rahmen des “Wottelfestes” öffnen die Heisinger Geschäfte ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag in Essen-Heisingen.

 

wissenswertes


Datum:

Letztes vollständiges Wochenende im August


2016

27. + 28. August jeweils ab 12 Uhr


veranstalter:

Bürgerschaft Heisingen e.V. & Werbegemeinschaft „Wir für Heisingen“


Kontakt:

Andrea und Andreas Kunze

Hagmanngarten 3 ∙ 45259 Essen

0201 467909 ∙ 0178 9132178

wottelfest(at)heisingen.de oder

a.kunze.essen(at)t-online.de


Anmeldeschluss



Programm 2016



Impressionen

 

Was ist das Wottelfest?

Geschichte und Namensgebung der Wottelkirmes


Seit der Einweihung ihrer Kapelle im Jahre 1493 feierte die Heisinger Dorfgemeinde das Kirchweih- und das Patronatsfest, doch schon im Laufe der Reformation ging dieser Brauch sehr zurück und kam im 17. Jahrh. völlig zum Erliegen, da sich die Familie Stael von Holstein und die meisten Bauern zum evangelischen Glauben bekannten.


Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als die Äbte von Werden in den Besitz von Haus Heisingen gelangten, wurde mit der Wiederbelebung des katholischen Glaubens auf das Kirchweih- und Patronatsfest zurückgegriffen, das aber gegenüber dem Ludgerusfest in Werden kaum Bedeutung gewann, da Heisingen keinen eigenen Heiligen, ja nicht einmal eine eigene Pfarre besass.


Durch den Kampf um Selbständigkeit der Heisinger Kapelle gegen die Werdener Rechte im zweiten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts wuchs der Wille der zahlreichen einheimischen Bevölkerung, ihre mühsam erkämpfte Selbständigkeit durch eine eigene Kirmes mit Jahrmarkt unter Beweis zu stellen. Zunächst waren es nur einige fliegende Händler, die an den drei Kirchweihtagen an der Gemeindepumpe vor der Kapelle ihre Karren aufstellten, um Kurz- und Haushaltswaren, daneben aber auch Zuckerwerk für die Kinder feilzuhalten. Verständlich erscheint uns daher der Spott der Werdener, die den mühevollen Heisinger Beginn als “Wottelkermeß” abtaten....


Um die Mitte des 18. Jahrhunderts kam das erste Karussell nach Heisingen, das zwischen Kapelle und Lindemannhof aufgestellt wurde. die Zahl der Verkaufsstände wuchs auf 6 - 8. Im Jahre 1866 musste das Karussell sechs Wochen in Heisingen bleiben, weil die einsetzende Choleraepidemie einen Fortzug verbot. Das war eine Freude für die hiesigen Kinder...